Fast Food Moroccan Style

April 25th, 2010

fast food moroccan style from MAKEMAKE on Vimeo.

Tour de Morocco - Europäer haben die Uhr, Afrikaner haben die Zeit

March 20th, 2010

Schnee fällt auf die Strasse. Die Sicht ist schlecht. Die Scheibenwischer bewegen sich langsam wie das Ticken einer Uhr. Wir fahren mitten durch Deutschland mit dem Ziel: Marokko. 3,5 Wochen Zeit sind vorhanden und wir sind unterwegs in ein Land in dem jedes Zeitgefühl verschwindet. Passt das? Wir werden sehen. Die nächsten Tage heisst es Europa im Schnelldurchlauf gen Süden zu verlassen. Gleichmässig prasselt Regen auf die Scheibe. Ein schnelles ticken. Die Sonne geht auf und wieder unter. Zweimal. Dann setzen wir über nach Marokko. Das Ticken wird langsamer, gerät durcheinander, bis es verschwindet.

Nach einem weiteren Sonnenzyklus haben wir unseren Zielort erreicht. Essaouira. Die windigste Stadt Marokkos. Hier wollen wir bleiben. Surfen. Leben. Die Zeit ist noch etwas zu früh für den hier üblichen Nordostpassat, aber dennoch, Wind sideoffshore von links erwartet uns mit glassy Wellen in der Bucht Essaouiras. Die Sonne geht auch hier auf und wieder unter. Die Zeit vergeht. Aber die Uhr ist vergessen.

Zurück in Deutschland liegt noch Schnee. Die Zeit verging schnell und wir fragen uns:

Wo ist die Zeit?

Wir haben nur noch die Uhr und schöne Erinnerungen an eine schöne Zeit.

Wintersport in Norddeutschland

January 24th, 2010

Schönen Gruß vom zugefroreren Bodden…

Oman Pt. XXXII: Döner macht schöner

September 1st, 2009

Fix und fertig sind wir in Istanbul gelandet. Noch zuvor mussten wir in Dubai unser ordentlich in einer großen Tasche verpacktes Material auspacken, da in in den VAE keine Gepäckstücke transportiert werden, die schwerer als 32 kg sind. Mit viel Radau und dem Turkish Airlines Dubai Manager an unserer Seite zauberten wir aus einem 93 kg Paket so ziemlich genau 3 Pakete zu je knapp 32 kg. Ich weiß auch nicht, wie es uns gelang, nicht 93 kg Übergepäck (ca. 1.200,00 €) zahlen zu müssen, sondern dass unser riesengroßer Gepäckberg als “Sportset” für 60,00 € über das Gepäckband in’s Flugzeug rollte. Auf dieser Reise scheinen wir das Glück gepachtet zu haben.

Wie vorbildliche Studenten gingen wir dann in Istanbul in die Uni, legten uns auf dem außergewöhnlich schönen Campus in’s Gras und schliefen. Dann testeten wir den Döner, orderten eine Shisha und stellten fest, dass es auch in Istanbul äußerst herrlich sein kann.

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Oman Pt. XXXI: Yallah yallah!

August 26th, 2009

Herrlich war’s auf Masirah! Ist es euch aufgefallen? Der Tempus in meinem Lieblingssatz hat sich geändert. Ich schreibe jetzt in der Vergangenheit aber meine bereits verschwimmenden Erinnerungen zeichnen weiterhin ein eindeutiges Bild: Es war herrlich auf Masirah. Das meine ich. Wie ein Ying Yang, meint Gustav. Und Jan-Felix ist sprachlos.

Yallah yallah und auf ein Wiedersehen auf Masirah!

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Oman Pt. XXX: Gustav schaut beim Surfen zu

August 26th, 2009

Es ist herrlich auf Masirah. Man kann mit dem Auto bis zu den Klippen fahren und braucht keinen Fuß vor die Tür zu setzen… Hatten wir das nicht schon einmal? Stimmt, nur sitzt Gustav jetzt mit kaputtem Fuß im Auto, während Jan-Felix und ich uns vergnügt waschen lassen.

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Oman Pt. XXIX: Phillip surft wieder

August 23rd, 2009

Juchee! Al-Nassma sei gepriesen! Ich surfe wieder. Fußschlaufen brauche ich jetzt nicht mehr. Etwas unbeholfen navigierte ich mich durch die Wellen aber bin trotzdem froh, dass sich heute mal mein werter Mitreisende in’s Auto setzte und einen Beleg meines Surfversuchs aufnahm.

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Oman Pt. XXVIII: Al-Nassma

August 22nd, 2009

Al-Nassma ist zurück, der ersehnte Wüstenwind, der uns die Wochen zuvor stets ordentlich vergnügte aber der für einige Tage ausgeblieben war. Heute bescherte er uns einen wunderbaren Surftag mit zwar etwas wenig Welle aber dafür gut für den Fuß.

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Oman Pt. XXVII: “I am from India.”

August 19th, 2009

Tabak für die Shisha, neue Tee-Gläser, da wir zwei zerdeppert hatten, und ein Huhn standen auf unserer Einkaufsliste. Fortan sind wir ja nun zu dritt und deshalb waren die Aufgaben auch schnell verteilt: Die Teegläser sollte unser treuester Leser und Omananfänger Gustav besorgen. Jan-Felix war mit der Besorgung des Tabaks betraut und ich bestand darauf, das Huhn zu besorgen.

“Do you have chickens?”
“I am from India.”
“Ehmm… we are looking for chickens.”
“Chicken-Masala?”
“No, we are looking for a living chicken.”
“Shawarma?”

Es war gar nicht so einfach, aber letztendlich fanden wir alle das, nach dem wir gesucht hatten und kamen mit Huhn, Tabak sowie Teegläsern auf Masirah an.

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Oman Pt. XXVI: Der dritte Mann

August 19th, 2009

Das Fernweh hatte seine Überhand über mich im windlosen Deutschland gewonnen. Warm genug war’s mir eigentlich, aber nochmal zwanzig Grad mehr können wohl nicht schaden. Nach 13 Stunden Flug erwarten mich angenehme Temperaturen und Pli und Jan-Felix. Nach freudigem Empfang und vielen Tränen wurde das dreckige Auto beladen und wir machten uns auf den Weg Richtung Masirah. Mit Blick auf die Sandwüste träumte ich von drei Meter Wellen in türkisem Wasser und sideoff Wind. Einen Tag später sollte der Traum wahr werden…

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