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Ein Zeichen setzen
Der interessierte Beobachter wird sich fragen: Ein rotes Zeichen mit Surfen verboten Betitelung. Ein Verbot? Nein, ein sicheres Zeichen. Da wird gesurft. Ah, in dem Durchgang nicht, aber schau, der Franzose paddelt genau dort hinaus. Geschickt, per Schild darauf aufmerksam zu machen das genau in dem Durchgang eine Strömung dich just zu dem perfekt brechenden Teil der Welle zieht.
Sehr zuvorkommend unsere französischen Freunde.
Australien Pt. VIII: Coronation Beach
Coronation Beach ist das Gegenteil von Extrem. Das Anti-Gnaraloo. Man findet dort alles, was man in Gnaraloo vergeblich sucht: Eine richtige Straße mit Park- und Campingplatz direkt am Wasser, einen dicken Sandstrand, nette Wellen, die einen nicht gleich verschlingen wollen und andere Menschen. Ja sogar andere Surfer. Und Surferrinnen. Und davon eine ganze Menge. Uns sah man aber wohl leider an, dass wir wohl aus Gnaraloo zu kommen schienen, weshalb man respektvollen Abstand hielt. Ich glaube, wir sehen nicht nur so aus, sondern riechen milterweile auch etwas gnaraloo, weshalb wir heute auch mal wieder zurück nach Geraldton und unter die Dusche wollen.
Einige richtig schöne Surftage haben wir jetzt hinter uns!
extreme |ikˈstrēm|
“a sport performed in a hazardous environment and involving great physical risk”
Ich habe das mal nachgeschlagen. Könnte natürlich auch aus der dem Dr. Guttenberg seine Arbeit sein, ist aber auch © Copyright 2005-2007 Apple Inc. – Alle Rechte vorbehalten. Ich muss jetzt jedenfalls überzeugend argumentieren, denn Jan-Felix scheint extrem unbeeindruckt und glaubt mir sonst nicht.
Als meinen ersten Beweis gewisser Extreme möchte ich das Schild in Gnaraloo aufführen, auf dem die dort heimischen Schlangen in “tödlich” oder “extrem tödlich” gruppiert werden. Zum Glück weiß ich nicht so genau, welche Schlange Jan-Felix da gerade fotografiert hat.
Als einen Hinweis auf extreme Kreaturen im Meer möchte ich auf meine Angel verweisen, deren Schnur gerade zerrissen ist und die Pose, die plötzlich mit unglaublicher Geschwindigkeit durch’s Wasser schoss! Ansonsten genügt ein Blick in den Shorebreak, um Haie zu sehen.
Extrem ist ebenso das Riff, auf dem wir gerade angelten.
Aber extrem lecker ist dieser nette kleine Snapper, den Jan-Felix an der Angel hatte und der jetzt auf’s Feinste zubereitet wird. Mit Kartoffelbrei und gebratenen Zwiebeln.
Australien ist wirklich extrem. Wir genießen, dass es für uns im Moment nach einer extrem langen Autofahrt extrem schön hier ist!


Australien Pt. VII: Gnaraloo
Wir haben es geschafft! Wir sind angekommen! Jetzt müssen wir aber auch schon wieder zurück, denn Gnaraloo liegt so extrem weit abgelegen, dass wir wohl die restliche Zeit mit der Rückfahrt verbringen werden. In Australien ist der Weg das Ziel. Leider haben wir keine Bilder vom Windsurfen. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass mich entweder die Haie im Wasser, tödliche Tintenfische im Riff, das Riff selber oder giftige Spinnen und Schlangen am Land vom Windsurfen abhalten und zum Fotografieren bringen würden. Aber irgendwie ist auch alles zugleich extrem schön, so dass uns nichts vom Windsurfen abhalten konnte.
Australien Pt. VI: Shark Bay
Die gute Vanette. Jetzt stehen ihr auch noch 300 km Offroad bevor. Nachdem wir heute mit Delfinen gefrühstückt haben und danach in der Shark Bay Windsurfen waren, geht’s jetzt weiter nach Gnaraloo. Die Delfine sind hier übrigens alle etwas angeknabbert, was wohl daran liegt, dass sie sich gegen die größte weltweit noch verbliebene Population Tigerhaie behaupten müssen. Solange hier also noch genügend Delfine um einen herum schwimmen, stehen Windsurfer hoffentlich nicht auf der Speisekarte.
Australien Pt. V: Geraldton
Die gute Vanette. Jan-Felix meint, sie würde aussehen wie ein Rennauto. Ich konnte das nicht sehen, da ich schon wieder unter ihr lag und das Bodenblech festschrauben musste. Aber die Lichtmschine sieht vielleicht wirklich so aus wie die eines Rennwagens. Ich hab’ ja noch nie eine gesehen, geschweige denn, einen Rennwagen.
Deshalb grillen wir jetzt.
Australien Pt. IV: Perth
Die gute Vanette. Jetzt hat sie auch das Meer gesehen! Ich meine, Sie stirbt an Altersschwäche. Jan-Felix meint, dass sie vor Leben geradezu sprotzt! Da stand sie nun, die gute Vanette. Bis zum Meer fuhr sie noch, dann blieb sie mal wieder liegen und schien mir damit endgültig Recht zu geben.
Aber Chapeau dem Jan-Felixem Optimismus! Wir ließen uns mal wieder den Mechaniker in’s Haus kommen, den Stillstand prognostizieren und abschleppen. Und wie sich herausstellte wurde nicht nur vergessen die Bodenplatte anzuschrauben, sondern leider wurde auch der kleine neue Schalter verkehrt herum angeschlossen, so dass nun die zuvor geprüft Lichtmaschine doch ausgetauscht werden musste.
Die Lichtmaschine ist übrigens das einzig neue Teil in der Vanette. Nur leider ist aufgrund des Anschlussfehlers die Garantie jetzt hinüber, so dass die Vanette jetzt eine zweite neue Lichtmaschine hat.
Das Wetter ist übrigens schön! Die Sonne scheint. Ist warm hier. Und groß. Wirklich sehr groß!
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Australien Pt. III: Norseman
Australien ist zu groß. Norseman hätte man getrost ebenso weglassen können, wie die vorhergehenden 3.000 km. Und auch den Schutt- und Geröllberg der Norseman Gold Limited, wobei die eigentliche Goldmine heute wohl eher die dort ansässige Werkstatt ist. Nachdem man uns noch schnell am Samstag das Abschleppen in Rechnung gestellt hatte, warteten wir ersteinmal bis sich am Montag jemand unseres Problems annehmen sollte. Weitere $ 400,00 und die während der Wartezeit vollendete Quadratur dieser Website später, lagen wir dann noch einmal selber unter dem Auto und befestigten die Bodenplatte, was man in der Werkstatt wohl vergessen hatte.
Jetzt sind wir aber bereits 600 km vor Perth, die gute Vanette rollt und unser neuer kleiner $ 1.200,00 Schalter lädt wieder unermüdlich diesen ganzen elektrischen Firlefanz, der sowohl für’s Auto aber auch für uns Nerds unverzichtbar zu sein scheint. Und ja, Jan-Felix, der Sound ist super, ich höre jetzt wirklich wieder alles ganz deutlich aber ich glaube fast, dass man selbst in Perth bereits hört, was da auf die Stadt zu rollt.












